Mit Polario Update 5.10 erhält die Plattform erstmals ein eigenes Umfragemodul. Außerdem erweitern wir die Bearbeitung von Verzeichniseinträgen und geben CMS-Verwaltern mehr Kontrolle über die automatische Übersetzung von Inhalten. Im Mittelpunkt stehen mehr Interaktion, eine effizientere Datenpflege und eine bessere Unterstützung mehrsprachiger Projekte.
Umfragen direkt in Polario erstellen und auswerten
Bisher benötigten Veranstalter und Unternehmen für Umfragen oder Abstimmungen externe Tools. Das bedeutete zusätzliche Lizenzen, weitere Administrationsoberflächen und einen höheren organisatorischen Aufwand.
Mit Polario 5.10 steht nun ein eigenes Umfragemodul zur Verfügung. CMS-Verwalter können Umfragen mit verschiedenen Fragetypen erstellen und veröffentlichen. Unterstützt werden Einfachauswahl, Mehrfachauswahl und Freitextfragen. Zusätzlich lässt sich festlegen, ob Fragen verpflichtend sind, Antworten anonym oder personalisiert erfasst werden und ob Nutzer einmal oder mehrfach teilnehmen dürfen.
Teilnehmer beantworten Umfragen direkt in der iOS-, Android- oder Web-App. Die Ergebnisse können anschließend als CSV exportiert und bei Bedarf zurückgesetzt werden, ohne die Umfrage neu anlegen zu müssen.
So wird Feedback direkt innerhalb der Plattform gesammelt. Zusätzliche Anwendungen oder externe Verwaltungsoberflächen sind nicht mehr erforderlich.
Verzeichniseinträge direkt an Verantwortliche übertragen
Verzeichniseinträge konnten bislang ausschließlich von CMS-Verwaltern gepflegt werden. Gerade bei Ausstellerverzeichnissen oder Unternehmensprofilen führte das häufig zu unnötigem Abstimmungsaufwand.
Mit Update 5.10 lassen sich einzelne Verzeichniseinträge gezielt bestimmten Nutzern oder Gruppen zur Bearbeitung zuweisen. Dafür stehen abgestufte Berechtigungen zum Lesen, Bearbeiten und Löschen zur Verfügung. Zugewiesene Personen können ihren Eintrag direkt in der App aktualisieren, ohne Zugriff auf das CMS zu benötigen.
Eine Änderungshistorie dokumentiert sämtliche Anpassungen inklusive Bearbeiter und Zeitstempel. Dadurch bleibt jederzeit nachvollziehbar, wer welche Änderungen vorgenommen hat.
Mehr Kontrolle über automatische Übersetzungen
Die automatische Übersetzung erleichtert internationale Veranstaltungen und Communities. Bei Eigennamen, Firmenbezeichnungen oder Abteilungen führte sie bislang jedoch teilweise zu unerwünschten Ergebnissen.
Ab sofort können CMS-Verwalter sowohl für Verzeichnisfelder als auch für Account-Profile festlegen, welche Felder von der automatischen Übersetzung ausgenommen werden. Informationen wie Namen oder Unternehmensbezeichnungen bleiben dadurch unabhängig von der gewählten Sprache unverändert erhalten.
Das sorgt für eine konsistente Darstellung in mehrsprachigen Projekten und reduziert den Aufwand für nachträgliche Korrekturen.
Fehlerbehebungen & Verbesserungen
- Einstellungen für die Übersetzung von Account-Profilfeldern ergänzt
- Statischen Hinweis beim Zuweisen von Bearbeitungsrechten für Verzeichniseinträge hinzugefügt
- Verzeichnislisten um Status- und Zugriffsinformationen erweitert
- Abschnittsüberschriften bei der Bearbeitung von Verzeichniseinträgen ergänzt
- Datums- und Zeitauswahl bei der Bearbeitung von Verzeichniseinträgen überarbeitet
- Dialogfenster auf Jetpack Compose umgestell
- Fehler bei der Sichtbarkeit von Bereichen behoben
- Fehler behoben, der nach zweimaligem Anklicken eines Kalendereintrags in der persönlichen Agenda zu einer Fehleransicht führte
- Automatischer Sprung zum neuesten Kalendereintrag, wenn keine zukünftigen Termine vorhanden sind
- Texteingaben bleiben nach dem Hochladen eines Bildes im Chat erhalten
- Korrekte Statusanzeige für deaktivierte Social-Interaktionen und ausgeblendete Sichtbarkeit
- Gültigkeitsprüfung für Mediendateien verlängert, bevor neue Dateien geladen werden
- Terminorte aus Profilen innerhalb von Kanälen werden korrekt übernommen
- Fehler bei der Vollbildansicht behoben, wenn eine Verzeichnisanfrage mit dem Statuscode 403 beantwortet wurde