Polario Interview – No-Code und Low-Code 

Im Interview mit CEO Jürgen Mayer und CPO Stefan Heinz erfahren Sie die USPs vom No-Code-Ansatz, speziell von unserer No-Code-Plattform Polario.

Die Nachfrage nach No-Code- und Low-Code-Plattformen wird weiter steigen. Dies hat mehrere Gründe. Die personellen Ressourcen in den IT-Abteilungen sind begrenzt. Gleichzeitig erfordert der Markt eine immer schnellere Bereitstellung von Apps und Anwendungen. Folglich wird Geschwindigkeit immer mehr zum Differenzierungsmerkmal und Wettbewerbsvorteil für Unternehmen.

No-Code und Low-Code vereinfacht das Programmieren von Anwendungen durch die Verwendung von vorgefertigten Bausteinen über ein grafisches User Interface. Wir haben plazz AG CEO Jürgen Mayer und CPO Stefan Heinz zu einem Interview gebeten, wo sie uns Auskunft über No-Code- und Low-Code-Ansätze geben und wie sich diese Ansätze in Polario widerspiegeln.

Ist der No-Code-Ansatz lediglich ein Trend oder bereits fester Bestandteil, der die Zukunft prägen wird?

Jürgen Mayer: Ich kann von einer ganzen Menge Dynamik auf dem No-Code- und Low-Code-Markt berichten. Die plazz AG entwickelt seit 10 Jahren No-Code-Lösungen für den internationalen Event- und Mitarbeiterbereich. Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb Schritt halten möchten, müssen heutzutage sehr schnell und dynamisch sein. Vor diesem Hintergrund stellen daher immer kürzere Lebenszyklen von Produkten und Dienstleistungen die Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Sogenannte No-Code- und Low-Code-Lösungen entwickeln sich rasant weiter und scheinen zum neuen Industriestandard zu werden. Laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner wird die Zukunft der Softwareentwicklung darin liegen, den Programmieraufwand auf ein Minimum zu reduzieren (Low-Code) oder Apps komplett ohne Codierung zu erstellen (No-Code). Gartner prognostiziert, dass 2024 rund zwei Drittel aller Anwendungen auf einer Low-Code- bzw. No-Code-Applikationsplattform erstellt werden.

No-Code und Low-Code ist zurzeit in aller Munde. Welche Gründe könnte das haben?

Jürgen Mayer: Der Trend zur No-Code- und Low-Code-Entwicklung hat viele Ursprünge: die technischen Gegebenheiten, der demographische Wandel, der Mangel an Entwickelnde. Gen-Z-User:innen sind digital aufgewachsen. Sie erwarten, dass sich Business-Software intuitiv bedienen lässt – so wie sie es von ihren privaten Apps auf dem Smartphone oder Tablet kennen. Dazu ist es nötig, die einzelnen Schritte eines Geschäftsprozesses zu einem automatisierten, durchgängigen und übersichtlichen End-to-End-Prozess zu bündeln. Wenn wir als plazz AG an Ausschreibungen teilnehmen und so manche Plattform nutzen müssen, dann sehen wir, was noch an unglaublicher Legacy-IT in Deutschland im Einsatz ist. Eigentlich in der heutigen Zeit ein totales No-Go.

Worin seht ihr die USPs in No-Code- und Low-Code-Lösungen?

Jürgen Mayer: Anwendende nutzen in der Regel standardisierte Bausteine, die sich über das grafische Interface mithilfe einer einfachen Menüführung zusammenstellen lassen. Diese No-Code-Entwicklungsumgebung ermöglicht es somit besonders Mitarbeitenden, die keinen Bezug zur Technik haben eigene Anwendungen oder Programmabläufe zu erstellen, ohne sich mit Programmiersprachen herumzuschlagen. Knappe Ressourcen von IT-Abteilungen und Programmierenden lassen sich problemlos durch Mitarbeitende aus Fachabteilungen erweitern. Durch vorgefertigte Bausteine können Prozesse zudem einfacher und schneller programmiert werden.

Stefan Heinz: No-Code und Low-Code heißt somit Zeit- und Ressourcenersparnis, mehr Kreativität in der Umsetzung und mehr Flexibilität in der kurzfristigen Anpassung.

Wie beschreibt ihr den No-Code-Ansatz in Polario? 

Stefan Heinz: Polario verfolgt die Idee eine technisch komplexe Plattform so zu verwalten, wie man heutzutage Webseiten erstellt und betreut. Weg von einem starren Anforderungskatalog, weg von der Abhängigkeit des IT-Personals und hin zum Self Service oder Managed Service mit Polario. Um dieses Ziel zu erreichen ist es jedoch nötig aus generalisierten modularen Bausteinen den eigenen Use Case herauszuarbeiten bzw. deren Potenzial zu erkennen und individuell zu interpretieren und umzusetzen.

Durch das individuell bearbeitbare UI mithilfe des No-Code-Ansatzes ist die nachträgliche Änderung einer Farbe, das Tauschen eines Logos oder Platzieren eines Buttons problemlos. In Polario wird nicht mehr als ein CMS Zugang und das Wissen, was geändert werden soll, benötigt. Wie bei einer HTML-basierten Website ist das Content Management System die Schnittstelle und Administrationsoberfläche für das Produkt. Der Unterschied ist jedoch, dass wir Änderungen in 3 verschiedene Systeme (Web-App, native iOS App, native Android App) ausspielen und damit die Zielgruppe auf jeder Plattform mit der bestmöglichen User Experience erreichen.

Was darf der Kunde mit der No-Code-Plattform Polario erwarten?

Stefan Heinz: Polario versteht sich als Plattform. Die Plattform verfügt über einen ständig wachsenden und reifenden Funktionsumfang. Zurzeit bildet das No-Code-Funktionsumfang von Polario über 40 Funktionen ab. Dieser basiert auf essenziellen Features und wird durch die Community und damit einhergehende Anforderungen stetig erweitert. Als Kunde von Polario kann man jederzeit, mit nur wenigen Klicks und ohne tiefgehende Programmierkenntnisse, Funktionalitäten hinzufügen, individualisieren oder entfernen. Somit ist jedes Polario Produkt individuell zu betrachten und verändert sich in seiner Ausprägung während des Nutzungszeitraums.

Ein elementares Feature von Polario ist das eigenverantwortliche Nutzer- bzw. Rechte- und Rollenmanagement. Was wird darunter verstanden?

 Stefan Heinz: Polario bedient unterschiedliche Use Cases. Was jedoch alle gemein haben ist der Wunsch nach einer ausgeprägten Nutzer- und Rollenverwaltung. Daher bietet die Plattform nicht nur die Möglichkeit Nutzerprofile zu administrieren, sondern auch eine Segmentierung in Gruppen aufzubauen oder zu importieren. Diese (Ziel-) Gruppen sind unter anderem die Grundlage um Funktionalitäten und Inhalte gezielt auszustreuen bzw. deren Zugriff zu kontrollieren. Mit dem Rollenmanagement ermöglicht die Plattform zusätzlich administrative Tätigkeiten zuzuordnen, um beispielsweise in den Apps Nutzercontent zu moderieren. Beide Werkzeuge, die Nutzerverwaltung und das Rollenmanagement, können vollständig via CMS verwaltet und jederzeit angepasst werden.

Wie wird es mit Polario möglich sein, Workflows und Prozesse eigenständig aufzubauen?

 Stefan Heinz: Mithilfe von Polario Workflows können komplette Prozesse automatisiert und digitalisiert werden. Ähnlich den Vorbildern wie Zapier und Co geht es dabei um das selbständige Erstellen, Bearbeiten und Verwalten von automatisierten Abläufen. Dazu zählen Business Workflows wie bspw. Online-Registrierungen, der klassische Mitarbeitereinkauf, monatliche Newsletter, das Buchen von Workshops oder die Terminabsprache. Diese und noch viele weitere Szenarien sind dank des modularen Baukastens möglich und können angepasst oder gemeinsam entwickelt werden. Das Ziel jedes Polario Workflows ist die autarke Konfiguration und Wartbarkeit.

Was bringt die Zukunft für die No-Code-Plattform Polario?

Stefan Heinz: Die plazz AG entwickelt Polario stetig weiter. Dazu zählt auch mit kundenseitigen IT-Strukturen zu kommunizieren, um beispielsweise vorhandene Services zu inkludieren. Daher kann ein Großteil der Features Daten von extern aufnehmen oder Daten für andere Plattformen bereitstellen. Zusätzlich werden künftig mehr und mehr Verknüpfungen „Out of the Box“ bereitgestellt. Das heißt, es gibt Standardintegrationen wie Live-Streaming, Cloud Services, Voting oder Quiz Tools. Dadurch erweiterten sich die Use Cases enorm und alle Integration werden mit wenigen Klicks konfiguriert.

Erfahren Sie mehr über No Code und Low Code in unserem weiterführenden Blogartikel.

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